Guten Morgen – Gedanken! :-)

Guten Morgen!

Wie geht es dir heute? Das ist wohl eine der wichtigsten Fragen, denn schließlich hören wir sie ständig! Weißt du also, wie es dir geht?

Wenn es dir nicht so gut geht, weil dich Sorgen, Ängste oder Unsicherheiten plagen… habe ich eine gute Nachricht für dich! DU BIST IMMER zu 100% DAFÜR VERANTWORTLICH, wie es dir geht! Niemand bereitet DIR ein schlechtes Gefühl – außer du dir selber! Die Dinge, die dich nicht gut fühlen lassen… richten sich nach deiner Vorstellung, nach deiner Beurteilung, immer! Entscheide DU in jedem Moment, wie es dir geht! Warum? Denn jede Zeit mit unangenehmen Gefühlen schädigt dich!

Wie soll das gehen, zu entscheiden, dass es dir jetzt gut geht? Einfach tun! Dazu musst du nur an ein schönes Erlebnis, einen schönen Moment, eine schöne Erfahrung in deinem Leben denken und es wird dir augenblicklich gut gehen. Du kannst dich genauso auf eine Erfahrung in der Zukunft freuen, auf ein Ereignis, dass du schon geplant hast, von dem du weißt, dass es dich glücklich machen wird, Vorfreude spüren und schon in diesem Moment glücklich sein. Ich sage: Freue dich zu früh! 🙂

Genauso kannst du dies natürlich gegenteilig machen. Du alleine entscheidest darüber, wie du möchtest, dass es dir geht.

Manche Menschen werden angehalten, sich zu erlauben, dass es ihnen gut geht, denn sie müssen sich doch Sorgen machen. Denn wir sind so erzogen worden, dass es gut ist, wenn wir uns über … Sorgen machen. Das gehört dazu und ist anständig. Doch – wem oder was bringt es, sich Sorgen zu machen? Und wenn du weißt, dass es dir und auch sonst niemandem etwas bringt, dich weiter bringt, förderlich für eine positive Entwicklung ist, warum dann Sorgen machen? Wissenschaftliche Studien haben ergeben, dass Frauen sich 4h am Tag Sorgen machen. Es ist besser, sich Sorgen- Dates zu machen. Anstatt 4h am Tag damit zu verbringen, erlaube dir, dir 2x in der Woche Sorgen zu machen, fixiere diese Zeiten in deinem Terminplaner. Und wenn dann ein anderer Termin mit deinem Sorgen- Date kollidiert, wirst du merken, wie unsinnig es ist, auf dieses Sorgen- Date zu gehen, wenn du doch stattdessen auch … machen könntest!

Und neben den Sorgen gibt es noch den Ärger… doch warum ärgerst du dich wieder, wenn z.B. seine Unterwäsche irgendwo in der Wohnung rumliegt, wenn doch du heimkommst? Ärgerst du dich wirklich über die rumliegende Unterwäsche? Im Geschäft denkst du ja auch nicht: „Die darf hier nicht liegen.“ Es braucht immer deine negative Beurteilung, um dich zu ärgern, dich zu sorgen. Es ist wichtig, um weiter zu kommen, genau hinzusehen. Was ist, welchen Gedanken hast du wirklich, in diesem Augenblick, wenn du dich darüber ärgerst? Das ist dein Schlüssel…

Mit diesem Morgen- Skizze wünsche ich dir einen wunderbaren Morgen mit vielen angenehmen Gedanken und Erlebnissen!

Alles Liebe!

O du liebe Zeit!

Zeitmanagement

In der griechischen Mythologie gab es zwei Götter für die Zeit: Kairos und Chronos. Chronos regierte über die Quantität und Kairos über die Qualität.

Was ist uns heute wichtiger? Quantität – viel Zeit (für uns/ die Arbeit/ Lieblingsmenschen/ das Lieblingshobby/ für das Nichtstun,…) zu haben, oder lieber zum Beispiel wenig Zeit bewusst qualitativ zu genießen? Und: Lässt sich Zeit denn überhaupt kontrollieren?

Irgendwann gehörte die Zeit nur Gott, der allen Lebewesen ihre Zeiten gab. Dann änderte sich der Umgang mit der Zeit seit Menschengedenken grundlegend. Zeit ist eine Erfindung der Neuzeit, als Geld und der Maschinentakt begannen, mit der Natur und Gott zu konkurrieren. Und heute gilt der Mensch als Beherrscher der Zeit. Sie wird nicht mehr als schicksalshaft empfunden.

Zeitmanagementkonzepte jedenfalls suggerieren einen effizienten und effektiven Umgang mit der eigenen Zeit und damit einhergehender reduzierter Hektik und weniger Stress.

Zeit in Betrieben kann nicht rein mechanisch oder nur nach Effizienz und Effektivität betrachtet werden, sind doch Betriebe ebenso lebende, soziale Systeme und in einem raum-zeitlichen Kontext eingebunden. Die Frage nach dem Zeitmanagement wurde laut. Folgende Zeitmanagement- Methoden sind bekannt:

  • ALPEN- Methode

Alles aufschreiben – Länge schätzen – Puffer von 30-50% einbauen – Entscheiden – Nachprüfen

  • Prioritäten- Bildung
  • ABC- Analyse

A = sehr wichtig; B = wichtig; C = weniger wichtig

  • Stille Stunden als Zeitoasen bilden und auf Zeitdiebe achten
  • Weitere Techniken (Speedreading, EDV, just in time, Projektmanagement, schriftliches Zeitprotokoll, Projekte rückwärts planen, Pufferzeiten- Konzept, …)

Alle Methoden zielen jedenfalls darauf ab, Zeit als Ressource optimal zu nutzen. Der Persönlichkeitstyp entscheidet dabei über die Angemessenheit einer Methode. Aber auch Vorbilder oder verschiedene Zeitkulturen (südländisch, deutsch,…) beeinflussen den Umgang mit der Zeit. Ebenso gibt es z.B. „innere Antreiber“, die den Umgang mit der Zeit beeinflussen bzw. erschweren können (Perfektionismus, Nicht-Nein-Sagen-Können,…).

Zeit ist für mich einhergehend mit dem Spruch: „Immer ist jetzt.“

Ich wünsche Ihnen Alles Gute bei Ihrer Zeiteinteilung!

WU WEI (Taoismus):

„Jeden Tag ohne die Last von gestern beginnen.“

(Fischer 2008: 163)