Abgrenzung Mentaltraining

Mentaltraining kann viel – doch es gibt physisch oder psychisch bedingte Grenzen, erfahren Sie hier welche:

Grenzen des Mentaltrainings

Mentaltraining ist abzugrenzen von der Lebens- und Sozialberatung, vom Coaching, von der Psychotherapie und Beratung. Es gehört nicht zum Counceling- Bereich.

Grenzen des Mentaltrainings bilden psychische und ernsthafte physische Erkrankungen, sowie Suchterkrankungen.

„Lass Dich nicht von mir täuschen.Lass Dich nicht täuschen durch das Gesicht, das ich aufsetze,denn ich trage tausend Masken,Masken, die ich mich fürchte abzusetzen und keine davon bin ich wirklich.Etwas vorzutäuschen ist eine Kunst, die mir zur „zweiten“ Natur wurde.Aber lass Dich nicht täuschen, um des Himmels willen, lass Dich nicht täuschen.Ich erwecke den Anschein, dass ich mir meiner selbst sicher bin,dass alles in mir unerschütterlich und glatt aussieht, innerlich wie auch äußerlich,dass ich niemanden benötige. Aber glaube mir nicht. Bitte!Lass Dich nicht täuschen, durch die Masken, die ich aufsetze,darunter ist keine Zufriedenheit. Niemand soll es wissen.Ich gerate in Furcht bei dem Gedanken, dass meine innersten Geheimnisse offenbarwerden, darum spiele ich krampfhaft eine Rolle, um mich dahinter zu verstecken.Um mich zu schützen vor dem liebenden Blick, der erkennt.Aber genau solch ein Blick wäre meine Rettung, meine einzige Rettung.Gerade dies sage ich Dir aber nicht. Ich wage es nicht, ich fürchte mich.Ich fürchte, Du wirst gering von mir denken, Du wirst mich von oben heraboder „wohlwollend“ behandeln, statt Dich mit mir gleichrangig verbundenzu fühlen, und genau diese Demütigung würde mich töten.So spiele ich meine Rolle, meine verzweifelte Rolleund so beginnt die Parade der Masken, und mein Leben wird eine Fassade.Ich rede unnützes Zeug in verbindlichem Ton, oberflächliches Geschwätz.Ich sage Dir alles, was nichts ist, und nichts von dem, was alles wäre.LASS DICH NICHT VON MIR TÄUSCHENLass Dich nicht täuschen durch das, was ich sage.Versuche zu hören, was ich nicht sage, was ich so gerne sagen möchte,was ich sagen müsste, was ich aber nicht aussprechen kann.Ich möchte so gerne echt und unmittelbar sein,aber Du musst mir helfen, indem Du selbst offen bist.Du kannst die Wand fortschmelzen, unter der ein Kind zittert,indem Du mich akzeptierst, wie immer ich bin.Jedes Mal, wenn du wertfrei versuchst zu verstehen, weil Dir wirklich an mir liegt, beginnen meinem Herzen Flügel zu wachsen, sehr kleine, schwache Flügel, aber doch Flügel.Man sagt, Liebe durchdringt alle Mauern, und genau hier liegt meine Hoffnung.Bitte nähere Dich diesen Mauern behutsam und mit zarter Hand,denn ein Kind ist sehr empfindsam.Wer bin ich, magst Du fragen. Ich bin Du und ich binjedes menschliche Wesen, dem du begegnest.Lass Dich von Dir nicht täuschen!“

(entnommen dem Buch „Das Suchen“ von Le Roy E. Reid)