Inspirierende Texte zur Persönlichkeitsentwicklung 

Bei der Persönlichkeitsentwicklung kann (gute) Literatur sehr hilfreich sein. Gerne möchten wir wir folgende Texte mit Ihnen teilen:

“Als ich mich selbst zu lieben begann”

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt: das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen.
Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann.
Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich: DAS IST DAS LEBEN !

(Dieser beeindruckende Text wird Charlie Chaplin zugeschrieben. Er soll ihn zu seinem 70. Geburtstag geschrieben haben. Allerdings gibt eskeine eindeutigen Quellennachweise, die belegen, dass dieser Text tatsächlich von ihm stammt.)

“Lass dich nicht von mir täuschen”

Lass Dich nicht von mir täuschen. Lass Dich nicht täuschen durch das Gesicht, das ich aufsetze, denn ich trage tausend Masken, Masken, die ich mich fürchte abzusetzen und keine davon bin ich wirklich. Etwas vorzutäuschen ist eine Kunst, die mir zur „zweiten“ Natur wurde. Aber lass Dich nicht täuschen, um des Himmels willen, lass Dich nicht täuschen. Ich erwecke den Anschein, dass ich mir meiner selbst sicher bin,dass alles in mir unerschütterlich und glatt aussieht, innerlich wie auch äußerlich, dass ich niemanden benötige. Aber glaube mir nicht. Bitte!Lass Dich nicht täuschen, durch die Masken, die ich aufsetze,darunter ist keine Zufriedenheit. Niemand soll es wissen. Ich gerate in Furcht bei dem Gedanken, dass meine innersten Geheimnisse offenbarwerden, darum spiele ich krampfhaft eine Rolle, um mich dahinter zu verstecken. Um mich zu schützen vor dem liebenden Blick, der erkennt.Aber genau solch ein Blick wäre meine Rettung, meine einzige Rettung. Gerade dies sage ich Dir aber nicht. Ich wage es nicht, ich fürchte mich. Ich fürchte, Du wirst gering von mir denken, Du wirst mich von oben heraboder „wohlwollend“ behandeln, statt Dich mit mir gleichrangig verbundenzu fühlen, und genau diese Demütigung würde mich töten. So spiele ich meine Rolle, meine verzweifelte Rolleund so beginnt die Parade der Masken, und mein Leben wird eine Fassade.Ich rede unnützes Zeug in verbindlichem Ton, oberflächliches Geschwätz.Ich sage Dir alles, was nichts ist, und nichts von dem, was alles wäre. LASS DICH NICHT VON MIR TÄUSCHENLass Dich nicht täuschen durch das, was ich sage. Versuche zu hören, was ich nicht sage, was ich so gerne sagen möchte,was ich sagen müsste, was ich aber nicht aussprechen kann. Ich möchte so gerne echt und unmittelbar sein,aber Du musst mir helfen, indem Du selbst offen bist.Du kannst die Wand fortschmelzen, unter der ein Kind zittert,indem Du mich akzeptierst, wie immer ich bin. Jedes Mal, wenn du wertfrei versuchst zu verstehen, weil Dir wirklich an mir liegt, beginnen meinem Herzen Flügel zu wachsen, sehr kleine, schwache Flügel, aber doch Flügel. Man sagt, Liebe durchdringt alle Mauern, und genau hier liegt meine Hoffnung. Bitte nähere Dich diesen Mauern behutsam und mit zarter Hand,denn ein Kind ist sehr empfindsam. Wer bin ich, magst Du fragen. Ich bin Du und ich binjedes menschliche Wesen, dem du begegnest. Lass Dich von Dir nicht täuschen!

(entnommen dem Buch „Das Suchen“ von Le Roy E. Reid)

 

Interview mit Gott

Ich habe geträumt, ein Interview mit Gott zu machen.

“Würde es dir gefallen mich zu interviewen”, fragte mich Gott.
“Naja, wenn du Zeit hast”, sagte ich. Gott lächelte.
“Meine Zeit ist die Ewigkeit.. wie auch immer, was willst du wissen?”
“Ehm, ich weiß nicht… was überrascht dich an der Menschheit?”
Und Gott antwortete:
“Ihr denkt an die Zukunft mi Angst, dabei vergisst ihr ddie Gegenwart.
So lebt ihr weder in der Gegenwart, noch in der Zukunft.”
“Ihr lebt das Leben als ob ihr nie sterben müsstet, und ihr sterbt, als ob ihr nie gelebt hättet.”
“Ihr ermüdet bald Kinder zu sein… ihr habt Eile zu wachsen und dann würdet ihr wieder gerne Kinder sein.”
“Ihr verliert die Gesundheit, um Geld zu verdienen und dann verwendet ihr das Geld, um die Gesundheit wieder zu richten. ”
Gott nahm meine Hände und wir verweilten ein bisschen in Stille. Dann fragte ich ihn: “Vater, welche Lektionen des Lebens möchtest du, dass deine Kinder lernen?”
Gott lächelte und dann antwortete er:
“Sie sollen lernen, dass sie niemanden zwingen können, sie zu lieben, dass das, was sie machen können ist, sich lieben zu lassen.”
“Sie sollen lernen, dass das, was am meisten zählt, nicht das ist, was man im Leben gemacht hat, sondern, dass sie dasselbe Leben haben.”
“Sie sollen lernen, dass sie sich nicht mit anderen vergleichen sollen”.
“Sie sollen lernen, dass eine reiche Person nicht jene ist, die am meisten hat, sondern jene, die mit dem Wesentlichen zufrieden ist.”
“Sie sollen lernen, dass wenige Sekunden reichen, um tiefe Wunden in den Personen zu öffnen, die sie lieben, und dass es Jahre braucht, um sie zu heilen.”
“Sie sollen lernen, zu lernen zu verzeihen, während sie das Verzeihen praktizieren.”
“Sie sollen lernen, dass es Personen gibt, die sie tiefgründig lieben, aber nicht ihre Gefühle ausdrücken oder zeigen können.”
“Sie sollen lernen, dass zwei Personen dieselbe Sache auf zwei verschiedene Arten sehen können.”

“Sie sollen lernen, dass es nicht immer ausreichend ist, dass andere einem verzeihen, aber dass es immer sein muss, sich selber zu verzeihen.”
“Und sie sollen vor allem lernen, dass ich immer da bin … immer.”

(Dies ist keine Rede des Dalai Lamas, wie oftmals fälschlicherweise angenommen. Autor unbekannt.)