Das Mentaltraining: mens (lat.) – Geist, Verstand, Denken, Gedanken

Wir wollen unser Leben in dieser körperlichen Hülle so gesund und gelungen wie möglich leben wollen – dafür unterziehen sich Menschen auf der ganzen Welt allen möglichen Therapien: Psychotherapie, Physiotherapie, Schönheitschirurgie, ästhetische Therapien, Schulmedizin, Naturheilpraxis, usw. Mit allen Mitteln wird versucht, die Symptome meist nicht gefundener Ursachen erfolgreich zu bekämpfen.

Wirkung Mentaltraining

Im Gegensatz dazu ist das Mentaltraining nicht nur postsymptomatisch ein Instrument zu einem erfüllten Leben, sondern ist auch für eine prophylaktische Anwendung geeignet.

Das Mentaltraining ist eine Gedanken- Disziplin. Es hat zum Ziel, das Denken bewusst positiv zu nützen! Mentaltraining ist ein Werkzeug, mit dem das schöpferische Potential eines Menschen aktiviert und auf die Verwirklichung eines Zieles konzentriert wird. Es hat die Verwirklichung eines in Wort und Bild fixierten und mit Energie und Gefühl aufgeladenen Wunschvorstellung zum Ziel.

Wir sind privilegiert (im Gegensatz zur übrigen Natur) uns dieses Instrumentes, unserer Gedanken, bedienen zu können, die Fähigkeit zu denken, zur Imagination und zum Glauben zu haben. Dieses herausstechende Merkmal gehört bewusst genützt! Es gehört bewusst positiv genützt!

Mentaltraining bedeutet, bewusst auf seine Gedanken zu achten, das gegenwärtige Denken zu kontrollieren. Es ist die Zusammenfassung vieler (bestehender) Methoden mit dem Ziel, dass Menschen ihr Leben erfolgreich leben, bewusst Schöpfer sind und ihren „Seinsauftrag“ verwirklichen. Ob man religiös, spirituell oder naturwissenschaftlich ist, eines ist allen Menschen gemein: die Frage nach dem Sinn des Lebens, somit die Frage nach seinem eigenen „Seinsauftrag“.

Im Mentaltraining wird trainiert, wie man sich in eine gute Kondition versetzt, zur richtigen Zeit in Top- Form ist und die Performance stimmt. Es geht um das Erreichen von Zielen, körperlicher und seelischer Gesundheit und um die Überwindung von scheinbar Negativem. Dabei spielt eine große Rolle zu erkennen, dass Gedanken unsere Wirklichkeit gestalten.

Als Beispiel für diese Hypothese kann man sich etwa eine Zitrone, die man in der Hand hält, vorstellen. Man vergegenwärtigt sich die kühle Schale und das leuchtende Gelb der Frucht. Diese imaginäre Zitrone wird dann in zwei Hälften geschnitten. Im Geiste beißt man dann kräftig hinein. Versetzt man sich ganz in diese Situation, läuft einem in der Folge – in der Wirklichkeit – das Wasser im Mund zusammen und man schmeckt die Säure der Zitrone. Unser Unterbewusstsein hat dabei die Information „Zitronensaft im Mund“ erhalten und löst die entsprechenden physiologischen Reaktionen aus.