Die geistigen Gesetze

Die geistigen Gesetze

Dem Mentaltraining nach Kurt Tepperwein liegt ein Wirkungsprinzip der 20 Geistigen Gesetze zu Grunde, die durch und für uns wirken. Diese zu kennen und zu verstehen, schafft Vertrauen und Ruhe, das alles in unserem Leben seinen höheren Sinn und Zusammenhang hat.

1.         Das “Gesetz der Liebe”: Das geistige Grundgesetz

Die Liebe ist das Grundgesetz der Einen Kraft, die wir Gott nennen. Wenn man gelernt hat, zu lieben und das mit der Weisheit verbindet (bewusst lieben), dann ist man vollkommen. Das große Glück finde ich nicht dadurch, dass ich viel Liebe von meinem Partner bekomme, sondern dadurch, dass ich die eigene Fähigkeit optimiere, Liebe zu empfinden und zu verschenken. In dieser Kunst zu lieben liegt der Sinn des Lebens.

2.         Das “Gesetz der Harmonie“

Dieses Gesetz gleicht die verschiedenartigsten Wirkungen aus und sorgt dafür, dass die Harmonie stets erhalten bleibt, oder doch so schnell wie möglich wiederhergestellt wird. Aus ihm lassen sich alle anderen Gesetze direkt ableiten – sie sind in ihm erhalten.

3.         Das “Gesetz der Evolution”

Das Gesetz der Evolution besagt, dass sich alles ständig verändert. Die ganze Ordnung in der Natur, ja im ganzen Kosmos, weist auf eine fortschreitende Entwicklung hin, auf ein höheres Sein. Das ewige Sein, obwohl ständig im Wandel, kann weder vermehrt, noch vermindert werden – es ist! Es wandelt seine Form, seinen Ausdruck und ist doch unwandelbar “Das Eine”. Alles was ist, ist aus dem “Einen” gemacht und das “Eine” ist in allem. Alles ist ein Teil des Einen und ist doch stets ein Ganzes.

4.         Das “Gesetz der Schwingung”

Dieses Gesetz besagt, dass sich alles bewegt, nichts steht still, alles befindet sich in Schwingung. Jeder Gedanke, jedes Gefühl, jeder Wunsch oder Wille ist begleitet von Schwingungen unterschiedlicher Frequenz und wirkt entsprechend seiner Kraft und seinem Inhalt. Alles schwingt, bewegt sich – lebt!

5.         Das “Gesetz der Polarität”

Dieses Gesetz besagt, dass alles, was ist, zwei Pole hat, aber in Wirklichkeit doch eins ist. Alle scheinbaren Gegenstände sind ihrem Wesen nach identisch, nur verschieden im Grad ihres Ausdrucks. Sobald wir zur “Ein-sicht” kommen, erkennen wir das Eine zwischen den Polen, die scheinbare Dualität verschwindet, wir sind wieder im “Ein-Klang” mit der Schöpfung.

6.         Das “Gesetz des Rhythmus”

Alles Sein hat seinen individuellen Rhythmus, es steigt und fällt, fließt hinein und wieder heraus. Die Nacht folgt dem Tag und der Tag der Nacht. Dem Werden folgt das Vergehen, das wiederum ein neues Werden hervorbringt.

7.         Das “Gesetz der Entsprechung” (oder Gesetz der Analogie)

Das Gesetz sagt: “Wie oben, so unten; wie unten, so oben. Wie im Kleinsten, so im Größten; wie innen, so außen.” Damit sagt das Gesetz auch, dass ein bestimmter Inhalt auch immer eine bestimmte Form haben muss. – Inhalt und Form sind identisch. Und doch gibt es nur ein LEBEN und ein GESETZ und der darin wirkt ist EINER. Und nichts ist innen und nichts ist außen, nichts ist groß und nichts ist klein, nichts ist hoch und nichts ist niedrig in dieser “Göttlichen Weltordnung” – ALLES IST EINS.

8.         Das “Gesetz der Resonanz”

Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab. Das Stärkere bestimmt das Schwächere und gleicht es sich an. Jeder kann nur das anziehen, was seiner derzeitigen Schwingung entspricht. Die vorherrschenden Gedanken, Gefühle und Neigungen eines Menschen bestimmen seine “geistige Atmosphäre” und schaffen so eine “Aura des Erfolges” oder des Misserfolges.

9.         Das “Gesetz der Fülle”

Das Gesetz der Fülle besagt, dass uns die Fülle des Lebens zusteht als unser geistiges Erbe und dass sie uns in jedem Augenblick auch frei zur Verfügung steht. Durch unsere falsche Geisteshaltung und mangelnden Glauben, wird jedoch oftmals eine Beschränkung unseres inneren und äußeren Reichtums und damit Mangel hervorgerufen. Um der Fülle ganz teilhaftig werden zu können, muss ich mein kleines Ich, meinem wahren Selbst, Gott in mir, übergeben.

10.      Das “Gesetz der Freiheit”

Das Gesetz der Freiheit stellt den Menschen in jedem Augenblick vor die Fülle der Schöpfung und gibt ihm die Freiheit der Wahl, aber auch den Zwang der Entscheidung. Auch wenn er sich nicht entscheidet, ist das eine Entscheidung. Der Mensch hat die Wahl, sich für den königlichen Weg der Erkenntnis zu entscheiden oder für den normalen Weg des Lernens durch Krankheit und Leid. Der Mensch hat keine Freiheit im Ziel, wohl aber im Weg.

11.      Die “Gesetze des Denkens”

Jeder einzelne Gedanke verändert unser Schicksal, verursacht Erfolg oder Pech, Krankheit oder Gesundheit, Leid oder Glück. Wir müssen daher lernen, möglichst optimal mit unserem Denkinstrument umzugehen. Unsere Lebensumstände existieren nur durch unsere Gedanken – sie schaffen alle Wirkungen in unserem Leben – unsere Wirklichkeit. Und Gedanken, die wir nicht loswerden, werden unser Los.

12.      Das “Gesetz der Imagination”

Jede bildhafte Vorstellung, die uns erfüllt, hat das Bestreben, sich zu erfüllen. Jeder besitzt die Fähigkeit zur bildhaften Vorstellung. Das Bild ist die “Sprache des Unterbewusstseins” und der Seele. Die “inneren Bilder” bestimmen den größten Teil unseres Lebens. Das Leben schafft die Lebensumstände, die wir bewusst oder unbewusst als innere Bilder sehen.

13.      Das “Gesetz des Glaubens”

Der Glaube ist das Erinnern an die eigene, göttliche Natur des Menschen. Einem Jeden geschieht nach seinem Glauben. Glaube ist ein “inneres-gewiss-Wissen”, das nicht auf äußeren Beweisen ruht. Alle Dinge sind möglich dem, der glaubt.

14.      Das “Gesetz des Segens”

Ein Segen, der in die Welt gesandt wird, ist die feinste und reinste Form von Gedankenenergie und bewegt die stärkste Kraft des Universums, die Göttliche Liebe. Diese unendliche Kraft der Liebe ist da und wartet nur darauf, von einem Schöpfer in Tätigkeit gesetzt zu werden. Alles was ist, kann ich segnen und alles, was ich ehrlichen Herzens segne, ist im gleichen Augenblick gesegnet und muss mir zum Segen werden.

15.      Das “Gesetz von Ursache und Wirkung”

Alles Geschehen auf dieser Welt gehorcht dem Prinzip von Ursache und Wirkung. “Nichts kommt von nichts” und jede Wirkung entspricht in Qualität und Quantität immer genau der Ursache. Zufall und Glück sind nur Bezeichnungen für einen nicht erkannten Zusammenhang.

16.      Das “Gesetz des Schicksals” (Karma)

Schicksal ist weder unerforschlicher Ratschluss Gottes, noch blinder Zufall, denn jeder bekommt immer nur das, was er selbst verursacht hat, nicht mehr und nicht weniger und nichts anderes. Jeder Gedanke, jedes Gefühl und jedes Wort ist eine Ursache, der eine entsprechende Wirkung folgt. Unser Schicksal ist die Summe der Folgen unserer Entscheidungen. Das Gesetz des Schicksals belohnt weder, noch bestraft es, es konfrontiert den Menschen nur mit den Folgen seines Tuns. Das Gesetz des Schicksals kann aber einen Menschen nur solange erreichen, solange er aus eigenem Willen handelt. Sobald er seinen Willen in den Schöpfungswillen einfließen lässt, ist er im “reinen, folgenlosen Tun” und frei von Schicksal.

17.      Das “Gesetz der Wiedergeburt”

Da die Lebensspanne eines Körpers viel zu kurz ist, um unseren Seinsauftrag auszuführen, die Vollkommenheit unseres Wahren Selbst vollkommen zum Ausdruck zu bringen, bekommen wir solange eine erneute Chance, bis wir unseren Seinsauftrag ausgeführt haben. Hierzu werden wir in immer neuen Körpern wiedergeboren.

18.      Das “Gesetz der Gnade”

Gnade ist der durch den Menschen wirkende Geist Gottes, der ihn sicher führt und verwandelt, sobald er darum bittet. (Bittet und euch wird gegeben werden). Gnade ist, dass wir der allumfassenden Liebe Gottes jederzeit und überall teilhaftig werden können, indem wir uns ihr zuwenden und ihr öffnen. Auch Karma ist ein Ausdruck der Liebe Gottes und damit Gnade, die darin besteht, dass er uns nicht nur zur Vollkommenheit berufen hat, sondern uns durch das Gesetz des Schicksals auch mit absoluter Sicherheit zu diesem Ziel führt.

19.      Das “Gesetz des Glücks”

Nichts was man im Außen haben kann, macht wirklich glücklich, denn das Glück kann ich nur in mir finden. Ich finde das Glück in mir, unabhängig von allen Umständen, indem ich bedingungslos JA sage zum Leben, so wie es ist.

20.      Das “Gesetz des Dankens”

Das Gesetz des unaufhörlichen Dankens für alles was ist, lässt den Glauben tätig werden, der Berge versetzt. Indem ich mein Herz erfülle mit Dankbarkeit, beginnt die höchste Kraft des Universums durch mich zu wirken, denn ein liebevolles Herz ist der reinste Kanal für das Wirken der Liebe Gottes.

admin

2 Kommentare

Man erntet, was man sät Veröffentlicht am8:19 - 26. April 2020

[…] Die Ernte unserer Saat korrespondiert auch mit zwei von den 20 Geistigen Gesetzen (nach Kurt Tepperwein): […]

Walter Veröffentlicht am9:18 - 26. April 2020

Sehr guter Blog, um sich wieder die Dinge bewusst zu machen. Danke 🙏