Das Muschelhornexperiment

Ein Ton heilt die Welt

Ich wende mich an diejenigen, die die Wahrheit über das Gesetz der Musik und der Klänge wissen wollen und darüber, wie wir mit nur einem Ton die Welt heilen können.

Töne

Es folgt dem Gesetz, das im ganzen Universum wirkt, man kann es deshalb auch als das Gesetz des Lebens bezeichnen. Es ist ein Gesetz des Maßes und ein Gesetz der Harmonie; ein Gesetz des Gleichgewichtes, alle Aspekte des Lebens sind in ihm beschlossen. Dieses Gesetz bestimmt das Schicksal des Universums. Der Urklang des Universums wird als AUM verstanden. Die Harmonie des Klangs und der kosmischen Ordnung. Diese Harmonie ist ein zarter und doch unendlich mächtiger Ton.

In unserer Welt und Epoche, ist dieser Ton für viele nicht mehr wahrnehmbar. Sie sind taub und verstimmt, um die Grundordnung des Naturgesetzes und seiner Verfassung zu erfassen. Die Welt wird von „Kshipta“, innerer Unruhe, und innerem Lärm beherrscht. Ablagerungen, akustischen Umweltschmutzes, voller gärenden, stumpfen, schläfrigen, lethargischen und vergifteten Gedanken. Unendlich schlimmer und verheerender als der Plastikmüll in den Ozeanen der Welt. In diesem Zustand ist der Geist völlig unruhig, unfähig sich zu konzentrieren oder zu entscheiden, springt von einem Gedanken zum anderen, (monkey mind) von einer Emotion zur nächsten und von Objekt zu Objekt. Er bewegt sich zwischen Liebe und Hass, Vorlieben und Abneigungen, Erwartungen und Enttäuschungen, Gier und Leidenschaft. Wir erleben eine kollektive Gesellschaft voller Aufmerksamkeitsdefizit- und Hyperaktivitätsstörung. Doch wie lässt sich das ändern?

Natürlich durch individuelle Übungen der Meditation und mit Urklängen, den Mantras, die auf jeden einzelnen abgestimmt sind, um seine beeinträchtigten, empfundenen Gemütszustände wieder in Harmonie zu bringen und zu stimmen. Der innere Klang ist es, der in dir schwingt und dich in Resonanz oder Dissonanz mit der Schöpfung bringt. Dieser Grundton in dir weiß, was zu tun ist. Es gibt eine größere Macht als du glaubst, die sich ohne deine Hilfe um dich und die Umwelt kümmern kann.  Alles, was zu lernen ist,  ist, sich ihm hinzugeben, mit ihm zu verschmelzen und in „Einklang“, „Einheit, „Yoga“ mit ihm zu kommen. Übergib deine Gedanken, deinen Verstand, dein Ego, dem Strom, der den Weg zur Quelle kennt. Er wird sich um dich kümmern. Es wird dich besser um dich kümmern, als du es dir jemals vorstellen kannst.

Doch die heutige, vorherrschende, globale, kollektive Verstimmung kann nur für ein globales, harmonisches Konzert funktionieren, wenn die unzähligen Instrumente gestimmt werden, wenn wir beginnen, die Geheimnisse der Urklänge und ihrer Wirkungen zu verstehen. Es ist an der Zeit, die Erdbevölkerung zu stimmen. Nicht mit einem Chip, sondern mit dem Urklang der Schöpfung. Die Tätigkeit beim Klavierstimmen umfasst die Stimmung von Klavieren, um die Spannung der Saiten zu regulieren und die Töne harmonisch aufeinander abzustimmen, die Interferenzen der einzelnen Saitenchöre zu beseitigen, bis das Instrument wieder tadellos klingt. Der Grundton C, oder Do oder Sa ist bestimmend.

SA RE GA MA PA DHA NI SA.

Das Experiment

Ich lade euch ein, mit mir gemeinsam an einem globalen Muschelhorn-Experiment teilzunehmen. Die Idee dieses Experimentes ist es, ein weltweites Klangereignis zur Heilung der Welt zu ermöglichen. Das Konzept würde nicht einfach nur bedeuten, ins Guinnessbuch der Rekorde zu kommen, sondern dass im Abstand von jeweils 350 Metern auf dem gesamten Erdball, Menschen „zeitgleich“ das Muschelhorn blasen und anschließend für 5 Minuten in Stille und Meditation zu verweilen. Der Grundton des Muschelhorns, der Klang, entspricht dem Urklang „AUM“ und würde durch seine heilende Klangwelle jeden Winkel des Erdballs und des Universums erreichen. Wir stimmen gemeinsam die Spannung der Saiten der Welt.

Macht mit an diesem einzigartigen Experiment. Kauft euch ein Muschelhorn und blast es täglich 3 mal am Morgen und 3 mal am Abend für den Anfang.

Ich habe für dieses Muschelhornexperiment eine eigene Facebook Gruppe eingerichtet. Dort könnt Ihr Euch anmelden und mitmachen.Gemeinsam stimmen wir die gestörte Tonlage der Welt. www.facebook.com/groups/muschelhornexperiment/

Das Muschelhorn

Das Muschelhorn (engl. Conch) ist ein Blasinstrument. Es wird aus der Muschel einer Schnecke gefertigt, die Spitze wird dabei abgesägt. Oft wird die Muschel durch Gravuren oder Metallfassungen verziert, oder auch ein Mundstück aus Metall verwendet. Durch Hineinblasen – ähnlich wie bei einem Horn oder einer Trompete – entsteht ein markanter, durchdringender Ton.

Das in der Natur sehr selten vorkommende weiße, rechtsläufige Muschelhorn ist besonders wertvoll, steht für den rechten Weg und stellt ein Objekt der Verehrung in vielen Kultluren dar. Nach ihrem Glauben vertreibt der Klang eines Muschelhorns böse Geister. Das Muschelhorn wird zu feierlichen religiösen Anlässen geblasen, um den Ton der heiligen Silben AUM auszuströmen. Schon in der Altsteinzeit vor rund 18.000 Jahren kannten die Menschen das Muschelhorn. Forscher haben nun ein Blasinstrument aus dem Gehäuse einer Meeresschnecke untersucht, das vermutlich das älteste seiner Art ist. Entdeckt wurde das Artefakt schon vor 90 Jahren in der Höhle von Marsoulas in Frankreich. Doch erst moderne Untersuchungstechniken enthüllten, dass das Schneckenhaus von Menschen bearbeitet wurde und offenbar als Klanginstrument diente.

Die Geschichte des Muschelhorns

Nach der  hinduistischen Mythologie ist das erste rechts drehende Muschelhorn (Dakshinavrutha Sankham) durch das Stampfen der Devas (Götter) und Asuras (Dämonen) auf dem Ksheerasagara (Ozean von Milch) hervorgegangen. Während sie aus dem Ozean wuchs, schreckte ihr gewaltiger Klang die Asuras, welche Lord Vishnu anriefen, sie zu retten. Lord Vishnu, der ihnen verpflichtet war, übernahm die Verantwortung für das Muschelhorn und damit den Urklang der Schöpfung, das AUM, Omkara oder Pranava Nadham. Von nun an war das Muschelhorn neben Sudharshana Chakra, Keule und Lotos eines von Vishnus wichtigsten Attributen.

Eine Geschichte berichtet von Panchajanya, einem niederträchtigen Dämon, welcher die Menschen zu bösen Taten verleitete und sie in den Ruin führte. Der Sohn von Krishnas Guru Sandipany wurde ein Opfer von Panchajanya. Krishna, die Inkarnatin Vishnus, rettete ihn und brachte ihn zu seinen Eltern zurück. Dann formte Krishna ein Muschelhorn aus Panchajanyas Knochen, welche er forthin blies, um böse Menschen vor den Konsequenzen ihrer bösen Taten zu warnen. Im epischen Krieg der Mahabarata auf dem Schlachtfeld des Kurukshetra blies Krishna das Muschelhorn, um die Kurus in Angst und Schrecken zu versetzen.

Eine andere Geschichte in Verbindung mit dem Muschehorn berichtet von einem Dämonen namens Shankhaasura. Er besiegte die Devas, stahl die Veden, die heiligen Schriften, und versenkte sie in der Tiefe des Ozeans. Die Devas beteten zu Lord Vishnu um Hilfe. Lord Vishnu verwandelte sich in den Matsya Avatar in From eines Fisches, tötete Shankhaasura, und blies durch die Knochen seines Ohres, welches die Form einer Muschel hatte. Der Klang des AUM ertönte und die Veden wurden befreit. Darum wird das Muschelhorn auch Shankha genannt, und der Klang des AUM welcher durch dieses erklingt, beinhaltet das Wissen der Veden.

Gemäß einer von der Universität Berlin 1928 durchgeführten Forschung über den Klang dieses Muschelhorns ergab sich, dass sein Ton eine der besten Methoden ist, Mikroorganismen auszulöschen, die Klangunterbrechung verursachen. Der vom Muschelhorn verursachte Nachhall zerstört Bakterien innerhalb eines Radius von 365.76 m, und kleine Organismen innerhalb 784,68 m. Der Muschelhornklang kann auch Durchfall – und Malariabakterien zerstören. Eine Studie der Stanford Universität bestätige 2011 „Dies ist etwas, das buchstäblich Auswirkungen auf den Menschen hat, sogar physiologisch.“ Dank der komplexen Vernetzung des Gehirns und unserer Neuronen erreicht jeglicher Klang, augenblicklich praktisch alle Areale des Gehirns. Vom auditiven Kortex springen Impulse über ins limbische System und lösen Emotionen aus – das können Angstreflexe oder Glücksgefühle sein. Klänge aktiviert Erinnerungen, mobilisieren Körperfunktionen, reizen unser Sprachvermögen. Die elektrischen Nervensignale steigern sich zu Kaskaden und Feuerwerken. Die Impulsfunken flackern in allen Hirnwindungen. Unser Gehirn schaltet auf Alarmstufe Rot. Dass Klänge, wie in der Musik und ganz besonders in schamanischen Ritualen und Gesängen, diese durchschlagende, wachrüttelnde Wirkung haben, hängt vermutlich mit der archaischen Warnfunktion des Hörens zusammen.

Im Ayurveda, der Jahrtausende alten Lebensphilosophie aus Indien, spielt der Klang, bestehend aus Schwingungen, eine große Rolle. Jedes Ding und Lebewesen in der belebten und unbelebten Welt hat seine eigene persönliche Schwingungsfrequenz. Schwingen Zellen und Gewebe in ihrem Eigenklang, so fließen die Energien im Körper frei und ungehindert, und der Mensch lebt in Gesundheit und Wohlbefinden. Eine Störung dieses Energieflusses wird im Ayurveda bereits als Krankheit definiert.

So wird ein Mensch im Ayurveda vollkommen gesund genannt, “wenn seine Physiologie im Gleichgewicht ist, Verdauung und Stoffwechsel gut arbeiten, Gewebe und Ausscheidungsvorgänge normal funktionieren und Selbst, Sinne und Geist sich im Zustand dauerhaften Glücks befinden” (Sushruta, ayurvedischer Arzt um 1000 v. Chr.).

Menschen, die in vollkommener Gesundheit leben, sind selten geworden; schädigende Umwelteinflüsse, ungesunde Eß- und Lebensgewohnheiten sowie streßbeladene Jobs sind heutzutage an der Tagesordnung und bringen Ungleichgewichte in Physiologie und Geist.

Um das Gleichgewicht, die innere Mitte, den Rückbezug zum Selbst wieder herzustellen und zu erhalten, spielen Schwingungen hierbei eine wichtige Rolle. So wird in der ayurvedischen Medizin stets die ganze Pflanze genutzt und nicht nur ein Wirkstoff herausgefiltert. Die Schwingungen der Pflanze sollen das natürliche Gleichgewicht im Körper wiederherstellen, ohne den Körper zu belasten. Der Wissenschaftler Rupert Sheldrake prägte Anfang der Neunziger den Begriff des „morphogenetischen Feldes“. Diese unsichtbaren Felder (Gedankenfelder oder „Gedankendatenbanken”) beinhalten seiner Meinung nach so etwas wie eine Blaupause eines jeden Lebewesens, vom Einzeller über die Tier- und Pflanzenwelt bis hin zum Menschen und geben z.B. vor, in welche Richtung sich das Lebewesen aus der ursprünglichen Eizelle entwickeln wird. Dieses unglaublich komplexe und doch so wunderbar funktionierende Wunder „Organismus” sei nicht allein durch den Code der Gene erklärbar. So gibt es 72.000 Energiekanäle (Nadis) in unserem körperlichen System. In einem überlieferten alten Text, der Shiva Samita, spricht man sogar von 350.000 Nadis. Diese Nadis durchziehen den Körper und versorgen ihn mit Prana (Lebensenergie) (ähnlich dem Prinzip der Meridiane in der Traditionellen Chinesischen Medizin). Der Begriff Nadi wird wahrscheinlich abgeleitet von der Wurzel nad = Bewegung, Antrieb, Schwingung. So bezeichnet man den Kosmos und die Schöpfung als Nada-Brahma: „das Universum ist Klang“, Schwingung und Resonanz und alles ist miteinander verbunden.

Joachim Nusch
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